„Rise like a Phoenix“ oder Es ist doch nicht alles Wurst

Helmut Rosbach

Helmut Rosbach

Nach dem nicht gerade optimalen Start in die GVNRW-Mannschaftsmeisterschaft 2014 gelobten die Jungsenioren des GC Düsseldorf-Grafenberg für den zweiten Spieltag (2. Liga, Gruppe B) Besserung. „Dahoam“, auf eigener Grafenberger Anlage (Par 70), hieß es also, verlorenen Boden wieder gut zu machen und den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zu schaffen.

Aber da war ja noch das Wetter. Dauerregen und Temperaturen um die 12 Grad boten nicht gerade die optimalen Voraussetzungen für erfolgreiches Golf. Auf einem wirklich erstklassig hergerichteten Platz – an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Headgreenkeeper Robert Leonhard und sein Team – begann die Jagd um ein gutes Ergebnis. Und diese Jagd wurde dann auch reltiv erfolgreich abgeschlossen nach diesen Einzelleistungen:

Helmut Rosbach mit nur 73 Schlägen, Thomas Hergesell mit 80, Christian Melzig und Stefan Huth mit je 82 sowie Axel Schaffrath mit 86 Schlägen – als Streicher fungierte diesmal Stefan Zwicker (88) – schafften schließlich einen guten zweiten Platz in der Tageswertung, der im Gesamtklassement nach den ersten beiden Spieltagen zu einer Verbesserung von Platz 6 auf Platz 5 führte, mit Tuchfühlung aber schon zu den Plätzen 4 und 3, die am Ende der Saison dann mit dem Abstieg aus Liga 2 nichts mehr zu tun hätten.

Spitzenreiter ist weiterhin der G&LC Schmitzhof mit einem Gesamtscore nach zwei Spieltagen von 101,5 Schlägen über CR, gefolgt vom GC Burg Zievel (116,5), danach wird’s schon deutlich enger: Platz 3 für den G&LC Köln-Refrath (132,5), 4. GSV Düsseldorf (135,5), 5. GC Düsseldorf-Grafenberg (137,5), 6. GC Erftaue (165,5).

Trotz der geschlossenen Grafenberger Mannschaftsleistung ist der Score von nur 73 Schlägen, den Helmut Rosbach trotz der widrigen Bedingungen (CBA-Wert -4 RO) auf den Platz zauberte, hervorzuheben. Er erzielte im Feld der insgesamt 36 Starter, unter ihnen der mehrmalige deutsche Jungseniorenmeister Martin Birkholz (G&LC Schmitzhof/Handicap +3,8) das beste Ergebnis mit den 73 Schlägen bei nur drei Bogeys (an der „6“, der „13“ und der „14) und 15 Pars – Kompliment. Er selbst zog daraus auch ein positives Fazit: Im Handicap purzelte er von 4,3 auf 3,8 herunter. Auch Thomas Hergesell platzierte sich mit seiner „80“ als geteilter Achter noch unter die Top-Ten.

Helmut Rosbach nach dem 2. Spieltag:

„Wir haben offensichtlich den richtigen Weg beschritten, nun gilt es, ihn weiter zu gehen!“

Dieses Vorhaben sollte beim nächsten Jungsenioren-Treffen umgesetzt werden – am 14. Juni 2014 im GC Erftaue.

Neben dem Dank an die Greenkeeper-Crew galt das herzliche Dankeschön des Teams Spielführerin Simone Zwicker-Fuchs, die alle Teams mit ihrer charmanten und kompetenten Art durch diesen schwierigen Tag begleitet hat.

Artikel geschrieben vom Golfclub Düsseldorf-Grafenberg.

Top