Challenge-Tour-Traum zunächst ausgeträumt
Fulda. (cpd) )Herbe Enttäuschung für Dennis Küpper, Golf-Pro im GC Düsseldorf-Grafenberg. Denn ausgerechnet zum entscheidenden letzten Turnier auf der EPD-Tour 2010, auf dem die fünf Karten für die European Challenge Tour 2011 an die fünf bestplatzierten Spieler der Order of Merit vergeben wurden, konnte er seine normalen Leistungen nicht abrufen und sich vom momentanen sechsten Platz nicht weiter nach vorn in die Tourkarten-Ränge vorspielen.
Nachdem er bereits auf der ersten Runde der mit insgesamt 40 000 Euro dotierten „Fulda EPD Tour Championship“ im Golfclub Hofgut Praforst in Hünfeld in der Nähe von Fulda nur mit einer „79“ – sieben über Par – gestartet war und gleich den Anschluss an die Spitze verloren hatte, wurde es auch mit der erhofften Aufholjagd am zweiten Tag nichts. Mit einer „78“ – sechs über Par – mit sieben Bogeys und nur einem Birdie konnte er keinen Boden gutmachen, und den dritten Tag beendete er mit einer „74“, so dass am Ende mit insgesamt 231 Schlägen nur der 44. Platz heraussprang.
„Ich kann momentan nicht viel über mein Spiel sagen“, suchte Dennis Küpper nach Gründen, „es ist total unkonstant; ich habe kein Gefühl und noch weniger Selbstvertrauen. Es fühlt sich nicht gerade gut an. Auf der Schlussrunde am Sonntag ging es ja auf den ersten 11 Löchern, aber danach schlichen sich auch wieder Fehler ein.“
In der Gesamtwertung der EPD-Tour 2010 landete Dennis Küpper auf
dem siebten Rang. „Auch wenn ich dadurch zunächst die direkte
Challenge-Tour-Karte verpasst habe, ist diese Platzierung dennoch sehr
wertvoll. So wäre ich nämlich der zweite Nachrücker, wenn
sich zwei der ersten fünf Akteure über die European Tour Qualifying
School für die zweithöchste europäische Liga qualifizieren
würden“, hat Dennis Küpper natürlich die Hoffnung
noch nicht aufgegeben, im nächsten Jahr doch noch auf der Challenge
Tour aufteen zu können. Und außerdem hat er ja selbst noch
die Chance, über die European Tour Qualifying School, die mit der
II. Stage Ende November beginnt, nach oben aufzurücken.