Nick Spillmann: „Platz 10 bei der DM ein Riesen-Erfolg!“

Zum ersten Mal bei der deutschen AK 18 dabei – Nick Spillmann (r); bei der NRW-Meisterschaft AK offen wurde er von Caddy Simon Kelleter unterstützt

Zum ersten Mal überhaupt nahm mit Nick Spillmann ein Spieler des GC Düsseldorf-Grafenberg an der deutschen Meisterschaft der Altersklasse 18 teil, die im GC Reischenhof in der Nähe von Ulm ausgetragen wurde. Es war ein eindrucksolles vier-Tage-Erlebnis, und seine bleibenden Eindrücke schildet Nick Spillmann nachfolgend:

„Gemeinsam mit meinem Vater fuhr ich am Donnerstagmorgen um 6 Uhr von Düsseldorf nach Ulm zu den deutschen Meisterschaften der AK 18, die im oberschwäbischen Golfclub Reischenhof ausgetragen wurden. Als wir nach 6 Stunden Fahrt endlich ankamen, ging ich anschließend gleich auf eine Proberunde bei 10 Grad im Regen und hoffte, dass es die kommenden Tage trocken bleibt.

Am nächsten Tag startete ich um 9:30 Uhr in meine erste Runde mit dem Ziel, mein Bestes zu geben. Nach den ersten 13 Loch lag ich mit „2 unter Par“ in geteilter Führung, aber spielte ein Bogey sowie an der darauffolgenden Bahn ein Double Bogey, was mich natürlich sehr ärgerte und ich schließlich nach 18 Loch mit „eins über“ ins Clubhaus kam. Mit diesem Ergebnis lag ich nach der ersten Runde auf dem geteilten 15. Platz bei drei Schlägen Rückstand zur Spitze, womit ich dann im Nachhinein doch zufrieden war.

Nach der ersten Runde fuhren mein Vater und ich in die Ulmer Stadt hinein und besichtigten das Ulmer Münster und verbrachten so einen schönen Resttag.

Am zweiten Turniertag startete ich dann zum Glück erst gegen Mittag, da die AK 16 Gruppe, die auch in Ulm spielte, früh starten musste und ich somit ausschlafen konnte. An der „10“ startend, erwischte ich leider nicht den erwarteten Start. Ich lag „4 über“ vier gespielten Löchern, konnte mich dann aber wieder mit einem Eagle und einem Birdie auf „1 über“ zurückkämpfen. Auf den letzten vier Bahnen spielte ich noch einmal eine Serie von drei Bogeys, doch mit einem Birdie auf der „18“ beendete ich die zweite Runde mit einer „75“ und wusste nicht, ob ich den Cut geschafft habe. Doch ich war unter den Top 22 und durfte noch einmal am Sonntag zur Schlussrunde antreten.

Nach der zweiten Runde sprach ich mit meinem Vater über meine Schwächen. Er baute mich wieder auf und sprach mir Gutes für die letzte Runde zu. Am späten Abend ging ich noch auf die Driving-Range, um meine Fehlschläge zu korrigieren, um am nächsten Tag nochmal eine gute Runde hinzulegen.

Am Sonntag wurde unserem Flight das letzte Mal das Blackberry-Handy am Abschlag gegeben, wo wir nach jeder Bahn unseren Score eingeben sollten, weil es ein Livescoring im Internet gab. Ich ging mit der Einstellung daran, noch einmal gut zu spielen und wenn möglich noch ein paar Plätze gut zu machen. Die letzte Runde war auch die Beste mit einer „69“ bei u.a. fünf Birdies und zwei Bogeys, und ich rückte somit nochmal auf Platz 10 vor, was für mich für die erste Teilnahme ein Riesen-Erfolg war.

Nach der Runde drückte ich meinen Vater doll, da ich stolz darüber war, dass er mit mir nach Ulm und zuvor nach Hamburg gefahren war. In den vier Tagen in Ulm lernte ich total viel Neues dazu und viele nette Leute kennen.“

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