Gebäudereinigung Zwicker-Turnier: „Einer putzte sie alle weg!"
Düsseldorf.
(cpd) Da hat aber einer alle anderen Konkurrenten so was von
weggeputzt, wohl so, wie man sich das bei einem Sponsorenturnier namens
„Gebäudereinigung Zwicker“ nur vorstellen kann. Und möglicherweise
ist dabei auch ein neuer vereinsinterner Rekord aufgestellt worden, denn
selbst die Älteren unter den „Alten“ im GC Düsseldorf-Grafenberg
konnten sich an eine derartige Punktzahl nicht erinnern. Jedenfalls nicht
erzielt bei einem einzigen Turnier; die Summe reicht normalerweise aus
für Siege bei zwei Turnieren!
Gewann den longest drive und das 1. Brutto – Edo van Elderen vom GC Meerbusch
Im Reinen gesprochen: „Gebäudereinigung Zwicker“ in Person von Stefan Zwicker hatte zum ersten diesjährigen Sponsoren-Turnier beim Herrengolf geladen, und nicht nur angesichts des optimalen Wetters hatten knapp 50 Teilnehmer ihren Mittwoch-Nachmittag auf dem Grafenberger Gelände verbracht. Der Platz präsentierte sich in sehr gutem Zustand, und noch ein paar Sonnenstrahlen mehr und noch ein bisschen Wachstum auf den Grüns, dann kann man wieder von optimalen Bedingungen sprechen. Hallo – der Winter ist gerade mal zwei Wochen vorüber!

Sicherer Sieger in der Klasse A: Jochen Schuster

So sieht einer aus, der 64 Netto-Punkte spielt – Uwe Daniel Kirschner (l) mit mens captain Dirk Kemmer
Aufgeteilt in zwei Klasen - Kategorie A von Pro bis 20,4 und Kategorie V von 20,5 bis 54 – gingen die Herren von Tee 1 und Tee 10 ins Rennen, und noch bei Sonnenschein konnte Menscaptain Dirk Kemmer, der zwischenzeitlich den reibungslosen Verlauf der Runde per Cart erfreut registrierte und dabei wertvolle Erkenntnisse sammelte, auf der Terrasse zur Siegerehrung schreiten und sich zunächst herzlich beim Sponsor Stefan Zwicker bedanken, der für das leibliche Wohl gesorgt und die Preise gestiftet hatte.

Freute sich über Platz 2 und über den nächsten Elektro Disch GmbH Herrentag am 29. April: Thomas Disch
Ungläubiges Staunen machte die Runde, als Dirk Kemmer das Siegesergebnis in der Handicap-Klasse B verkündete – 64 Punkte – in Worten vierundsechzig. Ein junger Bursche namens Uwe Daniel Kirschner vom Golfclub Waldegg-Wiggensbach im Oberallgäu in der Nähe von Kempen, der momentan in Ratingen wohnt, schaffte mit seiner Stammvorgabe 54 diese einmalige Runde, möglicherweise nach dem Motto: Wenn mein Golfplatz Waldegg-Wiggensbach schon der höchstgelegene deutsche Golfplatz ist mit dem höchsten Abschlag in 1011 Metern, dann muss ich wohl auch eine Runde mit einer Höchtspunktzahl auf die Beine stellen können. Kein Streicher, 6 Bogeys, ein Par, Punkte zwischen 5 und 2 – 34 auf den ersten 9, 30 auf den zweiten 9 – so einfach geht das. „Der hat toll gespielt“, war auch sein Flightpartner Hans Bruxmeier angetan von den golferischen Künsten von Uwe Daniel Kirschner. Seine Handicap-Verbesserung belief sich nach der Runde von zunächst einmal 54 auf 37,0, über den weiteren Verfahrensweg – rechnerische Steigerung sogar bis auf 31,5 – muss jetzt der Heimatclub in Oberbayern entscheiden.

Hans Bruxmeister (mit Kappe) vertrat die etwas ältere Generation als Zweiter bestens – geehrt wurde er von seinen Senioren-Kapitänen Uwe Börner und Bernd Brinkmann sowie von Dirk Kemmer
Klar, dass dahinter die Leistungen der anderen Preisträger, wenngleich gut gespielt, verblassten. Thomas Disch als Zweiter kam dennoch auf erstklassige 39 Punkte (CSA-Wert fast logischerweise –1), Dr. Wolfgang Backmerhoff als Dritter ebenso wie Bernd Brinkmann und Bernd Frye auf sehr gute 38 Punkte, mit denen natürlich gleichfalls das Handicap verbessert wurde.

Platz drei in der Klasse B: Dr. Wolfgang Backmerhoff
In der Klasse A gab es gleichfalls bemerkenswerte Ergebnisse. So brachte der Sieger Jochen Schuster satte 46 Punkte nach Hause, die eine Handicap-Verbesserung von 19,6 auf 16,6 nach sich zog. Der bereits erwähnte Hans Bruxmeier vertrat den Seniorenkreis vorzüglich und belegte mit 40 Punkten (Verbesserung von 17,0 auf 16,1) den zweiten Platz mit dem punktgleichen Markus Zitz (18,5 auf 17,5). Immerhin konnten in dieser Handicap-Klasse nicht weniger als insgesamt 10 Spieler ihr Handicap verbessern.

Platz 3 in der Nettoklasse A für Markus Zitz
Das beste Golf des sonnigen Tages spielte Holger Kersten, der auf 29 Brutto-Punkte (Netto 39) kam und sich von 10,8 auf 10,4 verbesserte. Als bekennender DEG-Fan hatte er sich aber schon auf den Weg in den ISS-Dome gemacht zum vierten Finalspiel gegen die Berliner Eisbären, so dass er seinen Preis nicht in Empfang nehmen konnte – der wurde weiter gereicht an den Gast Edo van Elderen vom GC Meerbusch, der bei einem Handicap von 5,6 auf 28 Punkte kam.

Jetzt kann er daheim wieder besser reinigen: Kroum Petkow, nearest-to-the-pin-Sieger
Sonderpreise wurden bei nearest to the Pin (Loch 4) an Kroum Petkow (4,02 m) vergeben, longest drive auf der „15“ entschied Edo van Elderen zu seinen Gunsten.

Ein zufriedener Sponsor Stefan Zwicker
Mit der Feststellung, ein tolles Turnier ausgerichtet zu haben, ein herzlicher
Dank an Stefan Zwicker und dem Daumendrücken für die Düsseldorfer
EG beendete Dirk Kemmer die Veranstaltung, ohne natürlich auf den
nächsten Herrengolftag in zwei Wochen am 29. April zu verweisen,
wenn Thomas Disch dann zum Elektro Disch GmbH Herrentag einlädt.