Championship-Verhältnisse bei den Senioren!
Düsseldorf. (B.B.) . Die Ersten, die nach der glanzvollen 5. VGD Golf-Team Championship Germany 2009 auf dem sich weiterhin in optimaler Profi-Qualität mit erstklassigem Fairway und pfeilschnellen Grüns befindlichen Meisterschaftsplatz spielen konnten, waren – die Senioren! Zwei Tage nach dem letzten versenkten Putt auf der „18“, die ja in Wirklichkeit nur die „9“ ist, fanden dann auch 26 Seniorinnen und Senioren hervorragende Bedingungen vor – auf der Erde und zum Teil auch darüber. Denn zu Beginn des vorgabenwirksamen Einzelzählspiels nach Stableford zeigte sich die Sonne, später zogen dann einige Wolken auf, und die letzten Flights mussten zum Schluss doch noch den Regenschirm aufspannen.
Dennoch, es hat allen großen Spaß gemacht, bei diesen Bedingungen den Bogeys, Pars und Birdies hinterher zu jagen. Am meisten natürlich denjenigen, die später auch bei der Siegerehrung genannt und mit einem Preis ausgestattet wurden.
Erna Haller wurde gleich zweimal aufgerufen – zum einen als deutliche Siegerin der Brutto-Wertung mit 27 Punkten bei u.a. einem Birdie und acht Pars, zum anderen als Gewinnerin der Sonderwertung „nearest to the pin“, denn an der „2“ legte sie ihren Ball 1,55 m an den Stock und lochte dann sicher zum Birdie ein! Die 27 Brutto-Punkte ergaben übrigens umgerechnet 38 Netto-Zähler, und damit verbesserte Erna Haller ihr Handicap von 12,4 auf 11,8.
Aber sie war nicht die Einzige, die sich über eine Handicap-Verbesserung freuen konnte – insgesamt waren das in beiden Nettoklassen acht Seniorinnen bzw. Senioren, wobei in der Klasse B (Hcp. 26,5 bis 54) gleich drei Mal die 45-er Marke getroffen wurde: Vom Sieger n.St. Ulf Wennerscheid (Handicap-Verbesserung von 28,2 auf 24,2), von Inge Gräßer (41 auf 34,0) und von Alexander Stefanescu (54 auf 45).
In der Nettoklasse A (bis Handicap 26,4) siegte Lothar Christoph mit 43 Punkten (von 22,9 auf 20,1) vor Karl-Heinz Viet (38/17,2 auf 16,6) und vor Verena Lynen (38). Eine CSA-Wertung konnte nicht greifen, weil keine 15 Spieler in den Handicap-Klassen 1 bis 4 am Start waren.
Die drei weiteren Sonderwertungen gingen an Gisela Schellberg und Bernd Brinkmann als longest-drive-Sieger und an Jürgen Prien, der auf der „2“ seinen Ball am nächsten an die Fahne schlug (7,10 m).
Zum nächsten Turnier werden sich die Seniorinnen und Senioren dann am 15. September treffen, wenn ein „Shanghai-Vierer“ gespielt wird.