Ehepaar-Vierer – Scheidungsanwälte waren arbeitslos

Düsseldorf. (D.K.) Es waren auch Juristen im Teilnehmerfeld, und die hatten fast alle eine frühe Startzeit. Sie sollten, so deutete man das, ihr eigenes Spiel beim Ehepaar-Vierer im GC Düsseldorf-Grafenberg schon beendet haben, ehe das Feld der übrigen Paare „ins Ziel“ kam, um eventuell auftauchende interfamiliäre Probleme zu lösen. Doch, so stellte sich am Ende eines schönen Tages und eines tollen Turniers heraus, die Anwälte blieben arbeitslos, wurden mit keinen An- bzw. Aufträgen konfrontiert und freuten sich über einen diesbezüglich arbeitsfreien Wochenbeginn.

Die ausgesprochen angenehme Atmosphäre auf der Anlage trug bei diesem Vierer mit Auswahldrive natürlich auch zu erstklassigem Spiel bei, und so waren schon 30 Punkte notwendig, um die Brutto-Wertung zu gewinnen. Die ging dann an Rose und Dietmar Silbermann, die 11 Pars spielten und dazu noch zwei Birdies, und sich auch bei den zwei weiteren Bogeys immerhin noch je einen Punkt aufschreiben konnten. Zweite wurden mit nur einem Punkt Rückstand Catherine Dwinger und Stefan Huth, Platz drei ging an Simone Fuchs und Stefan Zwicker (28).

In der Netto-Klasse A mit einem Handicap bis 40,0 erzielten Catherine Dwinger und Stefan Huth die höchste Punktzahl (45), doch wegen des Doppelpreis-Ausschlusses wanderte der erste Preis an Gisela und Horst Schellberg mit 43 Punkten, dahinter folgten Sabine te Loo und Thomas Hergesell punktmäßig mit 42 Zählern auf dem nächsten Platz, aber wegen fehlender persönlicher Anwesenheit wanderte der Preis weiter an Vera und Robert Paas (39 Punkte).

In der Klasse B (ab Handicap 40,1) siegten Claudia und Michael Karbach mit hervorragenden 48 Punkten, aber auch Heidrun Leinenbach und Wolfgang Lalakakis als Zweite überzeugten spielerisch mit 47 Punkten. Das bedeutete für die Beiden Platz zwei, weil sie der Computer vor die punktgleichen Andrea Späth und Dirk Küßner auswarf.

Diese personelle Konstellation mit Platz 2 und Platz 3 stellte den stellvertretenden Spielführer Dirk Kemmer, der wieder die Siegerehrung moderierte, letztlich doch vor mittlere Sprachprobleme. Offensichtlich geschwächt aufgrund des gerade anstehenden und langen heimatlichen Schützenfestes in Hemmerden verfolgten ihn ungewohnte Sprachschwierigkeiten beim Aussprechen des Namens „Lalakakis“, denn er benötigte nicht weniger als drei Anläufe, um den Namen des Zweitplatzierten letztendlich „unfallfrei“ auszusprechen. „Sorry“, so entschuldigte sich Dirk Kemmer für seinen Lalalapsus, „aber mir wollte der Name einfach nicht auf Anhieb über die Zunge gehen!“

Ehepaar-Vierer

Mit einem tollen Grillbüfett und einer Super-Stimmung wurde der Ehepaar-Vierer harmonisch, wie der Tag begonnen hatte, auch beendet. Die Ausgezeichneten traten mit erlesenen Flaschen Rotwein die Heimreise an.