Ein Amateur vorne beim „Preis der Pros“
Düsseldorf. (D.K.)Eines muss man ja den Pros der Golfanlage Düsseldorf-Grafenberg lassen – Sie verstehen ihr Handwerk. Aber auch Trommeln und Werben können sie – denn auch diesmal war beim „Preis der Pros“ das größte Teilnehmerfeld im Rahmen des Herrentages zu verzeichnen.

Nicht nur, dass alle sieben Pros selbstverständlich ihre Runde absolvierten, sondern dass darüber hinaus weitere 66 lupenreine Amateure an die Abschläge gingen. Auf dem Programm stand für die Handicap-Klasse 0 bis 18,0 ein Zählspiel, für die Handicap-Klasse 18,1 bis 54 ein Einzelzählspiel nach Stableford. Um es gleich vorweg zu schreiben – der CSA-Wert betrug mal wieder – 1. Natürlich!
Auch wenn der eine oder andere Pro mit seinem Spiel nicht immer hundertprozentig zufrieden war, auch wenn der eine oder andere Amateur mal wieder einen kurzen Putt daneben schob oder seinen Abschlag ins „Aus“ donnerte – Spaß hatten sie alle – die 70 Teilnehmer. Was auch dadurch deutlich wurde, dass sehr, sehr viele Akteure noch weit über das Ende der von Head-Pro Joachim Wittmann und mens captain Dirk Kemmer souverän durchgeführten Siegerehrung auf der sonnenüberfluteten Terrasse – auf der übrigens ein Schild mit dem bezeichnenden Hinweis „Mens only“ platziert war – verweilten. Nicht verwunderlich angesichts des Traumwetters!
Apropos Traumwetter – es gab natürlich wieder Traumergebnisse – siehe oben CSA-Wert – 1. Den Vogel schoss Olaf von Briel ab, der eine „71“ spielte – 1 über Par, die beste Runde seines Lebens, überlegener Brutto-Sieger wurde und das mit folgender Leistung: Vier Bogeys, drei Birdies, 11 Pars. Damit hatte er sogar ein besseres Resultat als Head-Pro Joachim Wittmann, der mit einer „72“ ins Clubhaus zurück kehrte.
In der Netto-Klasse (Handicap 1,1 bis 18,0) siegte Jochen Tegtmeyer mit 43 Nettopunkten, in der Klasse 18,1 bis 54 gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das Eric Derveaux mit 47 Punkten vor dem punktgleichen Norbert Roggel für sich entschied.
Mit einem beinahe-Ass holte sich Günter Ussat die Sonderwertung „nearest to the pin“, während Florian Erlinghagen den Ball am weitesten schlug und sich dafür den longest drive-Preis abholte.
Bei so viel Positivem natürlich noch der positive Schluss: Der Preis
der Pros wird auch im nächsten Jahr wieder ausgespielt.
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Ergebnisliste siehe hier als PDF