106 Teilnehmer und über 30 Unterspielungen beim Monatspreis

Düsseldorf. Was unternimmt man zu Pfingsten? Richtig, man spielt im eigenen Golfclub den ausgeschriebenen Monatspreis.

Diesem sportlichen Zeitvertreib gingen im GC Düsseldorf-Grafenberg an diesem 23-Grad-Pfingst-Sonntag nicht weniger als 106 golfhungrige Grafenberger nach, eine erfreulich hohe Teilnehmerschar. 32 Akteure, die das vorgabenwirksame Wettspiel über die Kurzdistanz von nur 9 Löchern in Angriff nahmen, 30 Kandidaten in der Klasse A, die ein vorgabenwirksames Zählspiel über 18 Löcher spielten sowie 18 in der Klasse B und letztlich noch 26 in der Klasse C, die zum vorgabenwirksamen Zählspiel nach Stableford antraten, was summa summarum diese 106 Golfspieler ergab. Und die spielten auf dem sich mehr und mehr in Bestform präsentierenden Par 70-Kurs eine Bestrunde nach der anderen.

So gab es insgesamt nicht weniger als 34 Unterspielungen, was eindrucksvoller ausgedrückt bedeutete, dass sich trotz des streckenweise kräftigen Windes fast jeder dritte Teilnehmer im Handicap-Bereich verbesserte. Ein Kompliment den Spielerinnen und Spielern, aber auch ein Kompliment an die Greenkeeper-Crew – der Platz muss ja in sehr gutem Zustand gewesen sein! So war dann auch die Laune der meisten Grafenberger Golfer bestens, zumal auch der gesamte Turnierablauf ohne jedwede Störung verlief.

Die Siegerehrung wurde wieder in zwei Abteilungen durchgeführt. Dirk Kemmer als stellvertretender Spielführer hatte wieder einmal dankenswerterweise den Job als Laudator der Brutto- und Nettowertung der Klasse A übernommen, und er brauchte auch nicht mit Lob zu sparen angesichts der eindrucksvollen Ergebnisse. Auch nicht Edgar Theeuwen, der die Siegerehrung der übrigen drei Klassen vorgenommen hatte und der damit einen langen Tag beendete, hatte er doch morgens schon als Starter fungiert und war auch als Marshal ständig „auf Achse“ – aber einzugreifen brauchte er kein einziges Mal!

Bei den Damen setzte Sandra Müller die Bestmarke mit nur 77 Schlägen, die im Umrechnungsverfahren nach Stableford bei 68 Schlägen noch 38 Punkte ergaben, und die führten zu einer Handicap-Verbesserung von 8,7 auf jetzt 8,3. Auch die zweitplatzierte Sandra Reinke spielte prächtiges Golf, benötigte 80 Schläge und teet beim nächsten Turnier nunmehr mit 11,1 statt bislang noch mit 11,6 auf. Bei den Herren setzte sich fast erwartungsgemäß Helmut Rosbach mit einer Runde von 78 Schlägen durch, Platz 2 ging mit einem Schlag mehr als Thomas Rudolf. Er verwies Dr. Gary Klaft nach Stechen auf Platz 3. Beide hatten nach Stableford 38 Punkte erspielt, was natürlich auch zu Handicap-Verbesserungen führte: Thomas Rudolf von 10,5 auf jetzt 10,1, Dr. Gary Klaft von 10,9 auf nunmehr 10,5.

Dr. Gary Klaft sicherte sich dann auch das 1. Silber in der Nettowertung der Klasse A (Handicap bis 18,4), weil die vor ihm Platzierten Sandra Reinke, Sandra Müller und Thomas Rudolf schon in der Brutto-Wertung prämiiert worden waren.

Die weiteren Sieger:

Netto-Klasse B (Handicap 18,5 bis 26,4)

Uwe Bäß 40 Punkte

Netto-Klasse C (Handicap 26,5 bis...)

Thomas Vadlja 51 Punkte

9-Loch-Turnier

Astrid Onkelbach 45 Punkte

Preise wurden auch gereicht für vier Sonderwertungen: Bei nearest to the pin, diesmal an der "12" gesteckt, waren Susanne Tönnesmann und Thorben Strich gerade mal 2,35 m vom Flaggenstock entfernt. Während Susanne Tönnesmann sicher zum Birdie einlochte, musste sich Thorben Strich "nur" mit einem Par bescheiden. Schade! Den Ball am weitesten schlugen Sandra Müller und Thomas Rudolf, womit sie sich die Preise für den jeweils longest drive sicherten.

.» Ergebnisliste der HCP-Rallye über 9 Loch siehe hier als PDF

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