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Vom Masters in Augusta zum Masters im GC Grafenberg

Allein das Wort elektrisiert. „Masters“! Das kündigt etwas Außergewöhnliches im Golf an, das riecht nach Tradition, nach Weltklassesport, nach Heroes. Man braucht keine Erklärungen – Masters ist Masters. Augusta, Georgia. „Green Jacket“. Walter Hagen, Bobby Jones, Jack Nicklaus, Arnold Palmer, Gary Player, Nick Faldo, Bernhard Langer, Tiger Woods, Phil Mickelson, Angel Cabrera. Golf-Legenden!

Jetzt fand das „Masters 2009“ im GC Düsseldorf-Grafenberg (Sponsor www.holmesplace.de ), statt, und die Hagen, Jones, Palmer, Langer, Woods oder Mickelson hießen Zwicker, Huth, Rosbach, Lalakakis oder Frye. Aber es gab einen gewaltigen Unterschied – die Damen waren im Grafenberg selbstverständlich herzlichst willkommen.

Alle die, die in der bald abgelaufenen Saison mindestens einmal in den „Preisen“ gelandet waren, hatten die meisterliche Ehre, an diesem Masters-Turnier, der letzten großen Clubveranstaltung 2009, teilzunehmen. Insgesamt 74 Teilnehmer gingen in vier Handicap-Klassen an den Start. Der Platz befand sich in einem vernünftigen Zustand – nicht selbstverständlich bei der Menge Regenwasser, die in den vorangegangenen Tagen und noch einmal in der Nacht von Freitag auf Samstag auf die Anlage heruntergeprasselt war. Kurzfristige Überlegungen, das Masters-Turnier buchstäblich ins Wasser fallen zu lassen, wurden nach eingehender Platzbesichtigung beiseite geschoben. Das Wetter blieb während des Turniers stabil, ab und an mal ein paar Regentropfen, aber so richtig geschüttet hatte es erst, als alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gut gelaunt im Festzelt Platz genommen hatten und der von Helmut Rosbach souverän durchgeführten Siegerehrung lauschten. Und gleich zu Beginn etwas für Grafenberger Turniere Unvorstellbares mitgeteilt bekamen – der CSA-Wert belief sich bei – plus/minus 0. Eine Rarität, wo doch sonst der Computer schon vor Eingabe der Ergebnisse auf –1 umschaltet...

Trotzdem wurden sehr gute Ergebnisse erzielt. So erzielte Bruttosiegerin Sandra Reinke satte 27 Punkte (Netto 37) und verbesserte ihr Handicap von 10,4 auf jetzt 10,2 – die „1“ lässt grüßen! Platz zwei ging an Sandra Müller mit 25 Zählern. Bei den Herren musste Seriensieger Stefan Zwicker (28) gleich zwei Konkurrenten an sich vorbei ziehen lassen – den Sieger Stefan Huth, der 31 Punkte erzielte, und auch Axel Bindewalt (30). Dessen Netto-Ergebnis von 41 Punkten brachte ihm nicht nur den Sieg in der Netto-Klasse A, sondern gleichzeitig einen Sprung im Handicap nach vorn von 10,6 auf 9,6.

Eine Handicap-Verbesserung registrierte auch Peter Möller als Sieger der Netto-Klasse B – mit 37 Punkten ging es von 20,1 auf jetzt 19,7. Nicklas Wolter, der Sieger der Klasse C, erzielte 40 Punkte, sein neues Handicap ist ab sofort 22,6.

Die Runde seines Lebens indes spielte Bernd Frye. Als Sieger der Netto-Klasse D kam er auf nicht weniger als 44 Punkte (17 im Brutto!). Von 27,8 auf jetzt 24,3 verbesserte er sich jetzt und konnte sich auch darüber freuen, die Konkurrenz im „eigenen Hause“ abgewehrt zu haben – sein Sohn Steffen belegte mit gleichfalls stolzen 38 Punkten Platz drei, Zweiter wurde Tim Weinsziehr (43).
Geehrt wurden an diesem Nachmittag auch die Gewinner der Jahres-Eclectic (Sponsor Paas&Paas Versicherungen) im Brutto- und Netto-Bereich, wobei die jeweils besten Ergebnisse an den einzelnen Löchern ausgewertet wurden. Mit „9 unter Par“ gewann Simone Fuchs diese Wertung, und bei den Herren sicherte sich erwartungsgemäß Stefan Zwicker die Eclectic-Krone mit gleich „17 unter Par“. Noch eindrucksvoller die über’s Jahr gespielten „unter-Par-Runden“ der beiden Netto-Sieger – Dagmar Klöpfer kam auf „32 unter“, Kroum Petkov gar auf „39 unter“!

Alle Masters-Sieger

Alle Masters-Sieger 2009

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