Glanzvolles Pro Am-Turnier in Ras al-Khaimah. Wanderpokale für Team Rick Kadge und Team Fabian Ochse.
Januar. Wenn es in Deutschland kalt wird in den Januartagen, dann zieht es alljährlich eine feste Schar Reise-, Golf- und Sonnenhungriger der Golf-Akademie Düsseldorf in wärmere Regionen. Dorthin, wo das inzwischen schon traditionellen Pro Am-Turnier ausgespielt wird. Mal zog es sie nach Dubai, mal nach Spanien, mal – wie im letzten Jahr - nach Gran Canaria. Diesmal hatte man sich als Zielort Ras al-Khaimah (aus dem arabischen übersetzt: Spitze des Zeltes) ausgesucht, eines von insgesamt sieben Emiraten, aus denen die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bestehen. Dieser kleine Flecken paradiesischer Erde lebt in erster Linie vom Tourismus und ist bekannt ob seiner fruchtbaren Orangen- und Datteln-Plantagen.
Die Organisatoren um Klaus-Peter Vollrath und Joachim Wittmann, Head-Pro der Golf-Akademie Düsseldorf, hatten gemeinsam mit Claus Wegwerth vom Reiseveranstalter „Stay & Play International“ schon im Vorfeld „ganze Arbeit“ geleistet und für Amateure und Pros gleichermaßen beste Voraussetzungen für eine Reise mit bleibendem Charakter gesorgt.
Mitte Januar wurde also die rund 215 000 zählende Bevölkerung des kleinen Emirats am Persischen Golf für eine Woche um 55 Personen aus dem Großraum Düsseldorf erweitert. 13 Teams – Rekord!-, jeweils bestehend aus drei Amateuren und einem Profi, waren nämlich ausgezogen, um die begehrten Wanderpokale für das beste Team in der Netto- und Brutto-Wertung zu ergattern oder bei den zwei Brutto- und vier Netto-Erinnerungspreisen ganz vorne mit dabei zu sein, die von den rührigen Sponsoren BMW-Niederlassung Düsseldorf, Elektro Disch Solingen, Paas & Paas Versicherungen, Stay & Play, Taylor Made und Nicklaus Golf zur Verfügung gestellt wurden.
Gespielt wurde bei angenehmen Temperaturen um die 20 Grad auf den beiden Golfplätzen im Lande, dem von Peter Harradine entworfenen „Al Hamra Golf Club & Resort“ und im „Tower Links GC Ras al-Khamaih", zwei Championskurse, die es in sich hatten. Beides ungewöhnlich „lange“ Plätze, auch deshalb Riesenherausforderungen sowohl für die Pros als auch für die Amateure, und hier die des weiblichen Geschlechts in erster Linie. Stark ondulierte Grüns erschwerten zusätzlich die Bedingungen auf den beiden hervorragenden Anlagen mit einem sensationellen Service. Nach einer Proberunde kamen beim „Texas Scramble“ vier Turnierrunden in die Wertung, deren Auswertung voll verantwortlich in den Händen von Marion Schilling lag.
Das beste Golf spielte das Team von Pro Rick Kadge mit Vater Tony, Owen Borchardt und Max Lünne, das sich mit eindrucksvollen 253 Brutto-Schlägen – im Schnitt eine „63“ pro Runde – den begehrten Wanderpokal holte. In der Netto-Wertung siegte die Mannschaft von Pro Fabian Ochse – Nicole Hartmann-Rathert, Cord Rathert und Ekkehard Stier - mit 210 Schlägen, gefolgt von Ralf Berhorst mit Marcel Hoffmann, Arnim Kunzenbacher und Christian Ottensmeier und 220 Netto-Schlägen, Dritte wurde eigentlich die Mannschaft von Rick Kadge (229 Schläge), aber bei Doppelpreisausschluss platzierte sich so Pro Stefan Müller mit seinem Team Gattin Sandra, Reinhold Müller und Alexander Böhme bei 234 Schlägen an die dritte Position.
Hinter Brutto-Sieger Rick Kadge eroberte sich eigentlich die Mannschaft von Ralf Berhorst mit 256 Schlägen den zweiten Platz, aber bei schon erwähntem Doppelpreisausschluss rückten auch hier Vorjahressieger Klaus-Peter Vollrath mit Dirk Kemmer, Dr. Gary Klaft und Helmut Rosbach mit 260 Schlägen auf den zweiten Platz, Dritte wurde Joachim Wittmann mit Karl-Heinz Viet, Fred Krings und Thomas Disch. » Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Und so sehen die Brutto-Sieger aus (v. l.): Tony Kadge, Rick Kadge, Max Lünne und Owen Borchardt.

Blicken schon vor dem ersten Abschlag optimistisch in die Kamera. (v.l.) Head-Pro Joachim Wittmann, Karl-Heinz Viet, Fred Krings und Thomas Disch.

Gingen als Titelverteidiger an den Start, waren aber trotz charmantestem Lächeln diesmal nicht bei den Siegern (v.l.) Christa Wellershoff, Martin Voigt, Sarah de Vicienti und Anke Lieb.

Wurden als Favoriten gehandelt, belegten aber als Brutto-Vorjahressieger diesmal "nur" Platz 3 (v.l.): Helmut Rosbach, Dirk Kemmer, Dr. Gary Klaft und Klaus-Peter Vollrath.