Beste Stimmung beim „Preis der Pros“

August. Das alljährliche Turnier „Preis der Pros“ zählt im GC Düsseldorf-Grafenberg zu den meistbesuchten Turnieren der Saison. So verwunderte es niemanden, dass aufgrund des hohen Teilnehmerfeldes von fast 60 Spielern der „normale“ Start kurzfristig in einen Kanonenstart umgewandelt wurde, was auch dem geselligen Teil nach den 18 Löchern gut tat.

So waren auch die Wetterbedingungen für alle gleich, denn am Himmel zeigten sich permanent dunkle Wolken, doch es blieb erfreulicherweise relativ trocken, erst in den letzten 10 Minuten setzte heftiger Regen ein. Aber bis dahin waren die guten Ergebnisse schon auf den Scorekarten notiert...

Für diese guten Ergebnisse waren auch die erstklassigen Platzverhältnisse verantwortlich. Da der „Preis der Pros“ traditionell kurz vor dem jährlichen Höhepunkt, der VGD Golf-Team Championship Germany, terminiert ist, fanden die Spieler einen Platz vor mit einem absoluten Top-Niveau. Der Dank galt der Greenkeeper-Crew um Kevin Barsley, der natürlich seinen Platz selbst „bearbeitete“, 35 Stableford-Punkte erspielte und immerhin den geteilten 6. Platz in seiner Handicap-Klasse (18,1 bis 54,0) belegte.

Gespielt wurde in drei Handicap-Klassen: Pro, Klasse A bis Handicap 18,0 und Klasse B 18,1 bis 54,0. Die ersten beiden Klassen trugen ihren Wettbewerb als Einzel-Zählspiel aus, die zweite Klasse rechnete ihre Ergebnisse in Stableford-Punkte um, wobei es überraschte, dass am Schluss der CSA-Wert auf + 1 anstieg.

Preis der Pros

Die Sieger, Platzierten und Sponsoren beim „Preis der Pros“ (stehend v.l.): Rick Kadge, Tony Kadge, Helmut Rosbach, Head-Pro Joachim Wittmann, Klaus-Peter Vollrath, Patrick Hensel, Olaf von Briel, Wolfgang Lalakakis, Georg Blanke; (knieend v.l.): Stefan Müller, Ralf Schneider und Bernd Frye

Die Brutto-Wertung ging fast erwartungsgemäß an Helmut Rosbach, der auf dem Par 70-Kurs eine „79“ spielte. In der Netto-Klasse A setzte sich Georg Blanke durch; seine 83 Schläge ergaben im Nettobereich eine „70“, und damit lag er einen Schlag vor Tony Kadge (71), dem Vater von Pro Rick Kadge, und drei Schläge vor Helmut Rosbach (73). Vierter und nach Doppelpreisausschluss noch im „Silber“ Wolfgang Januszewski (73).

In der Klasse B erspielte sich Wolfgang Lalakakis als Sieger nicht weniger als 42/43 Stableford-Punkte, mit denen er sein Handicap von 31,2 auf 27,7 verbesserte. Platz 2 ging an den Gast Ralf Schneider vom GC Schloss Myllendonk mit 36/37 Punkten (53,0 auf 52,0), den dritten Rang belegte Bernd Frye mit gleichfalls 36/37 Punkten (33,0 auf 32,5).

Last but not least die Pros, von denen natürlich die besten Ergebnisse erwartet – und letztlich auch gespielt – wurden. Rick Kadge und Martin Voigt kamen mit je einer „72“ ins Clubhaus zurück, Edger Theuween folgte als Dritter mit 73 Schlägen.

Zum Abschluss eines tollen Turniertages und einer vorzüglichen Stimmung zog Mens Captain Dirk Kemmer, der wiederum souverän und witzig die Siegerehrung moderierte und sich bald auch wieder fit fühlt, selbst Golf zu spielen, ein Fazit: „Es ist schon außergewöhnlich, dass die Pros mit einem Turnier das Herrengolf unterstützen. Dafür sage ich im Namen aller Teilnehmer herzlichen Dank. Und erfreulicherweise kann ich jetzt schon in meinen Turnierkalender 2009 den Preis der Pros eintragen, denn Headpro Joachim Wittmann hat bereits seine Zusage gegeben für das nächste Jahr!“

Preis der Pros

Preis der Pros