Mit den Pros nach Ras Al Khaimah...

Dezember. Auch in diesem Jahr ging es wieder mit Schülern der Golfanlage Düsseldorf-Grafenberg im November (11. bis 18.) in wärmere Gefilde. Den Anfang machte eine Gruppe mit 15 Akteuren unter der Leitung von Klaus-Peter Vollrath und Headpro Joachim Wittmann nach Ras Al Khaimah an den Arabischen Golf, in der Nähe von Dubai gelegen. Blauer Himmel und Temperaturen um die 30 Grad begleiteten den Trainingsbetrieb zunächst auf der Drivingrange, ehe dann im Anschluss auf zwei außergewöhnlich guten, sich in einem perfekten Zustand befindlichen Golfplätzen gespielt wurde. Zum einen auf dem Platz des Al Hamra Golf Club & Resort, zum anderen im RAS City Tower Links Golf Club.

Trotz der sportlichen Herausforderung der beiden Golfplätze ließ es sich Hans-Peter Löcherer nicht nehmen, seine erste Runde gleich mit einem Hole-in-one zu krönen. Am 6. Loch des Akademie-Platzes schlug er seinen Ball über 120 m direkt ins Loch.

Dieses Highlight wurde natürlich abends an der Bar gebührend gefeiert!

Insgesamt wurde während der Reise fünf Mal Golf gespielt. Nachdem die Tageswerke auf den Plätzen abgeschlossen waren, erholten sich die Spieler am hoteleigenen Strand und im Wasser des Arabischen Golfs. Abends lockten die unterschiedlichsten Restaurants mit ihren kulinarischen Genüssen.

Ein weiterer Programmpunkt der Reise war ein Tagesausflug nach Dubai-Stadt mit dem Besuch aller Sehenswürdigkeiten. Vom Gold- und Spice-Souk, einer Creekwassertour bis hin zu einem opulenten Mittagessen, bei dem noch einmal die Eindrücke der Stadt mit ihren gigantischen Baustellen besprochen wurden, ehe man dann tags drauf wieder zurück in die Heimat zurückflog.

...und nach Südafrika

Kaum, dass die Wäsche der beiden Professionals gewaschen war, ging es weiter. Diesmal zog es Klaus-Peter Vollrath und Joachim Wittmann mit zwei Gruppen zu je neun Spielern noch weiter weg – nach Südafrika (24. 11. bis 3. 12.).

In der herrlichen Landschaft um die Region Knysna wurden vier herausragende Plätze bespielt, die sich alle in einem sensationellen Pflegezustand präsentierten und die die Golfer ins Schwärmen brachten. Der erste Höhepunkt war in Pezula. Mit anspruchsvollen Löchern und immer wieder atemberaubenden Blicken auf den Indischen Ozean bot sich ein Platz dar, der in der Erinnerung der Spieler ganz weit vorne rangieren wird.

Pezula Golfclub in Südafrika

Pezula Golfclub in Südafrika

Pezula Golfclub in Südafrika

Pezula Golfclub in Südafrika

Nach fünf Tagen verließ die Gruppe ihre Unterkunft im Simola Golf Hotel in den Bergen oberhalb von Knysna, und es ging entlang der Garden Route gen Osten nach St. Francis Bay – natürlich nicht, ohne einen Tagesausflug in einen der Safari Game Parks zu unternehmen. Mit zwei Jeeps galt es, das Wildleben Afrikas zu erkunden. Löwen, Nilpferde, Giraffen, Büffel und Nashörner waren nur einige der Wildtiere in diesem Park, die wir beobachten konnten. Auch das südafrikanische Nationaltier, der Springbock, ließ es sich nicht nehmen, einige – wie der Name schon andeutet - kunstvolle Sprünge zu demonstrieren.

Nachdem das Wildleben Südafrikas Eindruck hinterlassen hatte, bezog man abends die gemütlichen Lodges in St. Francis. Auch hier gab es Einiges an Wildleben zu beobachten. Eine persönliche Unterhaltung in Sachen Wildlife fand im Zimmer von Joachim Wittmann statt. Eine Handteller große Spinne bescherte dem vor Spinnenangst geprägten Pro eine ziemlich schlaflose Nacht, bevor am Abend des zweiten Tages das Tier in einer heldenhaften Tat lebend gefangen werden konnte. So waren letztlich sowohl Pro Wittmann als auch die Spinne froh, ihr Leben endlich wieder voneinander getrennt weiter führen zu können.

Nachdem zunächst bei starkem Wind auf dem Golfplatz St. Francis Bay gespielt wurde, stand für den letzten Tag noch einmal ein besonderes Erlebnis auf dem Programm: Der Golfplatz St. Francis Links. Ein Kurs, der in einer Liste der herausragenden Plätzen in der Welt ganz vorne anzutreffen ist. Sturm setzte den Spielern an diesem Tag zusätzlich zu – trotzdem waren alle Teilnehmer im Anschluss an die Runde begeistert und bestätigten, zum Ende der Reise noch einmal ein besonderes Highlight erlebt zu haben.

Zum Abschluss des Tages fand ein südafrikanisches BBQ mit kulinarischen Genüssen und erstklassigen einheimischen Weinen statt, bei dem noch einmal über die großartigen Eindrücke dieser Reise gesprochen wurde. Dann aber ging es wieder zurück in die Heimat – von Port Elizabeth nach Düsseldorf.

Jacaranda

Jacaranda

Springböcke

Springböcke